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Drastische Veränderungen im Asta
Mai 16th, 2012Am 24. April fand die konstituierende Sitzung des 41. Studierendenparlaments unserer Hochschule statt. Ein wichtiger (und sehr zeitraubender) Punkt war die Strukturierung und Besetzung des neuen Asta.
Im vergangen Jahr hat sich gezeigt, dass sich die Aufgabenbereiche einiger Referate überschneiden und nicht alle Referenten gleich viel gearbeitet haben. Daher haben wir eine Verschlankung des Astas und eine Zusammenlegung verwandter Referate vorgeschlagen
Leider wurde dieser Vorschlag vom Studierendenparlament abgelehnt. Statt eine Konzentration auf die Kernthemen durchzuführen, wurde der Asta vergrößert. Insgesamt haben wir nun 16 Referate und drei Arbeitsgruppen. Dabei überschneiden sich die Aufgabenbereiche teilweise sehr: Drei Referate sollen sich mit dem Thema Hochschulpolitik beschäftigen, zusätzlich gibt es noch „Mobilisierung & Partizipation“, mit ähnlicher Zielsetzung. Neben dem aus der letzten Legislatur übernommenen „Vielfalt und Gleichstellung“ wurde noch ein Frauenreferat eingerichtet. Dies sind nur zwei Beispiele dafür, dass eine klare Abgrenzung zwischen den einzelnen Referaten in dieser Legislatur nicht möglich ist.
Wir sehen ein Problem darin, dass Themen nicht nur einem sondern gleich mehreren Referaten zugewiesen werden. Zum einen besteht die Gefahr, dass sich niemand wirklich für eine Angelegenheit verantwortlich fühlt, da ja noch andere mit dem Thema befasst sind. Schlimmstenfalls könnte dies dazu führen, dass Aufgaben überhaupt nicht erledigt werden. Zum anderen ist es möglich, dass Dinge doppelt und dreifach gemacht werden. Oder sogar, dass eine Person die Arbeit für die gesamte Gruppe erledigt.
Des Weiteren haben wir die Befürchtung, dass sich einige Referenten nicht auf den Bereich Hochschulpolitik beschränken werden. Die Studierenden politisch zu bevormunden oder ihnen die eigene Einstellung aufzuzwängen, kann und darf nicht Aufgabe eines Asta sein. Ein Beispiel für eine wohl vorherrschende Einstellung im neuen Asta ist, dass unser Vorschlag, das „Antifa“-Referat in „Antiextremismus“ umzubenennen, mit total realitätsfremden Theorien zerredet wurde. Das Referat heißt nun wenigstens „Antifaschismus“.
Insgesamt besteht der Asta nun aus 25 Referenten (es gibt mehrere Personalunionen). Da unserer Haushaltsplan, bei deren Erstellung wir noch mitgewirkt haben, aber nach den Grundlagen der Sparsamkeit aufgesetzt werden muss und auch nach §17 Absatz 3 der Finanzordnung nicht mehr als 50% der studentischen Beiträge für Personalkosten ausgegeben werden dürfen, muss ein Nachtragshaushaltsplan genehmigt werden. Dieser benötigt dann knapp 20.000€ mehr für die Referate. Es müssen also entweder gut 10% der Rücklagen aufgelöst oder die Beiträge massiv angehoben werden. Unserer Meinung nach entsteht durch die Vergrößerung des Asta allerdings kein entsprechend großer Nutzen für die Studierendenschaft, weswegen wir diesem Schritt bereits bei der konstituierenden Sitzung widersprochen haben.
Die Mehrheit der neuen Asta-Referenten wurde von den Listen „SDS“ und „Demokratisches Bündnis“ vorgeschlagen, viele sind ebenfalls Parlamentarier. Gerade diese beiden Listen haben jedoch in der vergangenen Legislatur die Trennung zwischen Amt (Asta) und Mandat (Studierendenparlament) angestrebt und sich stark für eine weitere Senkung des studentischen Semesterbeitrags eingesetzt. Ihr derzeitiges Verhalten deutet jedoch eher darauf hin, dass sie möglichst vielen Listenmitgliedern und Unterstützern eine Aufwandsentschädigung zuschanzen wollen. Unserer Meinung nach sollte die finanzielle Entschädigung für dieses Ehrenamt jedoch nur ein zweitrangiger Anreiz sein, in erster Linie sind Interesse, Motivation und Engagement die wichtigsten Kriterien für die Auswahl eines Referenten.
Wir bedauern sehr, dass zwei sehr aktive und engagierte Referenten aus der letzten Legislatur ihre Ämter nun nicht mehr ausüben dürfen. Vor nicht einmal einem Jahr wurde uns von Seiten des “Demokratischen Bündnisses” noch vorgeworfen, wir würden angeblich einen Studierenden an seinem Engagement hindern. Nun sind sie es selbst, die aus rein politischen Gründen zwei kompetenten Referenten das Engagement für die Studierenden versagen.
Möbel gesucht?
Februar 17th, 2012Wie bereits Anfang Januar berichtet, sind einige der ehemaligen Studentenwohnungen am Campus Dieburg noch möbliert. Da nun der Abriss bevorsteht, gibt die Firma Aumann GmbH die Möbel für 10€ pro Stück ab. Interessierte haben am
Freitag (24.2.2012)
von 13:30 bis 16:30
die Möglichkeit, sich Möbel aus den Gebäuden zu holen (auf eigene Gefahr!).
Wir hoffen, dass der ein oder andere Studierende die Chance ergreift, von diesem Angebot zu profitieren. Zum Zustand der Möbel können wir leider keine Angaben machen, es wurde jedoch von “qualitativ hochwertigen” Teilen gesprochen – das lässt doch hoffen!
Die Ergebnisse sind da!
Januar 21st, 2012Lieber Wählerinnen und Wähler,
vielen Dank für eure Unterstützung.
Gestern Abend wurden die Ergebnisse für die Wahl zum 41. Studierendenparlament bekannt gegeben:
“Die Informatiker” werden euch mit 7 Sitzen im Parlament vertreten! Wir haben also eine Stimme mehr als im Vorjahre, um uns für eure Belange einzusetzen.
Ihr habt dies mit eurer Stimme möglich gemacht!
Auch in Zukunft werden wir uns bemühen, über die Geschehnisse im Parlament und andere aktuelle Anliegen zu berichten – hier und auf Facebook. Weiterhin sind wir auch auf euren Input angewiesen: Wobei können wir euch helfen? Welche Entscheidungen sollen im StuPa getroffen werden? Welche Themen sollen wir auf die Agenda bringen? Schreibt uns eure Meinung und eure Anregungen für unsere Arbeit!
Neben dem StuPa gibt es weitere wichtige Gremien, die ab März neu besetzt werden müssen. Als erstes zu nennen sind hier der AStA und die Senatskommissionen und -ausschüsse. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr auf der Website des AStA. Interessenten für diese Aufgaben können sich mit dem AStA oder mit uns in Verbindung setzen!
Auf eine erfolgreiche neue Legislaturperiode 2012/13!
Die Informatiker
Nachbarschaft am Campus Dieburg
Januar 7th, 2012Nun ist es beschlossene Sache: Die ehemaligen Studentenwohnungen am Campus Dieburg (die drei “Türme”) werden im Frühjahr 2012 abgerissen. An ihrer Stelle soll hier ein Wohngebiet mit Einfamilienhäusern entstehen. Inwieweit die Lernbedingungen durch die Baustelle eingeschränkt werden oder wie sich die Neubebauung auf das Campusleben auswirkt, kann noch nicht gesagt werden.
Hier kommt allerdings die gute Nachricht: Viele der 1200 Wohnungen sind, obwohl sie schon länger leer stehen, noch voll möbliert. Es soll sich um qualitativ hochwertige Möbel handeln, die die Firma Ammann GmbH voraussichtlich ab Februar gegen eine kleine Spende abgeben möchte. Studierende sind herzlich eingeladen, diese Chance zu nutzen. Sobald ein genauer Termin für eine Besichtigung der Möbel ansteht, werdet ihr es hier erfahren!
Weitere Informationen über die Bebauungspläne enthält auch der folgende Artikel bei www.echo-online.de:
Beschlussfähigkeit: Nicht vorhanden!
Dezember 21st, 2011Zur gestrigen Sitzung des Studierendenparlaments standen einige wichtige Entscheidungen an. Zum Beispiel die Verabschiedung des Haushaltsplans für das kommende Geschäftsjahr. Oder die Abstimmung über eilige Finanzanträge.
Leider konnte keine dieser Entscheidung gefällt werden, da das StuPa nicht beschlussfähig war.
Zu Beginn der Sitzung waren lediglich 11 Parlamentarier anwesend – 16 wären nötig gewesen. “Die Informatiker” waren mit 5 von 6 Parlamentariern pünktlich da, der letzte kam mit etwas Verspätung ebenfalls dazu. Die übrigen Fraktionen waren zum Teil nur mit 1 Person anwesend. Dieser Verlauf war leider auch nicht vorherzusehen, da sich nur 2 Parlamentarier vorab offiziell beim Präsidium des StuPa abgemeldet hatten.
Wir finden dieses Verhalten und die daraus resultierende (erneute) Vertagung von Entscheidungen auf die nächste Sitzung sehr bedauerlich. Abgesehen von diesen Konsequenzen war auch die Vorbereitung des Präsidiums und der anwesenden Parlamentarier für die Sitzung nun komplett umsonst, was einem fairen Miteinander widerspricht.
Mieterhöhungen im Studentenwerk
Dezember 21st, 2011Seit mehreren Jahren machen die Wohnanlagen des Studentenwerks Verluste – teilweise sehr hohe. Um dem entgegenzuwirken wurde nun eine Mieterhöhung in den betroffenen Wohnanlagen beschlossen.
Uns (den studentischen Mitgliedern im Verwaltungsrat) ist die finanzielle Lage des Studentenwerks durchaus bewusst: Weder das Land Hessen noch der Bund unterstützen die Studentenwerke im Betrieb ihrer Wohnanlagen. Auch in den übrigen Bereichen sinkt die Förderung immer weiter. Hinzu kommt, dass einige Wohnanlagen in Darmstadt angemietet sind. Das Studentenwerk muss hier nicht nur Miete zahlen, sondern ist auch für wichtige Instandhaltungsarbeiten zuständige.
Allerdings konnten wir uns dem Vorschlag einer einmaligen Mieterhöhung in einigen Wohnanlagen absolut nicht anschließen. Dies hätte Mehrkosten von bis zu 50€ im Monat für einzelne Studierende bedeutet!
Leider ließ sich die Mieterhöhung nicht umgehen – einzige Alternative wäre eine Erhöhung der Semesterbeiträge aller Studierenden. Dies erschien uns angesichts der (im Vergleich zu anderen Studentenwerken) schon sehr hohen Beiträge nicht fair! Daher versuchten wir, eine Kompromisslösung zu finden – und hatten Erfolg:
In den Wohnanlagen Neckarstraße und Pallaswiesenstraße wird die Grundmiete in zwei Schritten (zum 1. März und 1. September) erhöht. Dies gibt finanziell überforderten Studierenden wenigstens etwas Zeit, nach einer Alternative zu suchen. Eine starke Preiserhöhung in der Eschollbrücker Straße ließ sich leider nicht abwenden – dies ist der Mieterhöhung durch die Eigentümer ab Anfang 2012 geschuldet. Allerdings liegt das Studentenwerk damit noch immer unter den auf dem freien Markt üblichen Preisen für Wohnungen dieser Art und Qualität. Im Karlshof wird die Miete nur für neue Verträge erhöht, allerdings erst, nachdem die frei werdenden Zimmer renoviert und neu möbliert wurden.
In den übrigen Wohnanlagen wird die Miete um jeweils 5 Euro (sowie in Einzelfällen die Nebenkosten) erhöht. Ziel hierbei ist es, jede Anlage für sich kostendeckend zu betreiben. So soll gewährleistet werden, dass zukünftig vorübergehende Einbußen in einzelnen Wohnanlagen (z.B. durch eine Sanierung) aufgefangen werden können und nicht sofort eine neue Mieterhöhung nach sich ziehen.
Für alle, die noch unter der Wohnungsnot leiden, gibt es einen Hoffnungsschimmer: Im Januar wird das Studentenwerk Gespräche über Anmietungen in der Lincoln-Siedlung führen. Hier könnten kurzfristig bis zu 200 Wohnheimplätze geschaffen werden. Zum Wintersemester 2012 wird dann das erste Neubauprojekt an der Berliner Allee bezugsfertig. Die Neubauten Lichtwiese und Karlshof sollen zum Sommersemester 2013 folgen.
Auch weiterhin werden sich “Die Informatiker” für faire Mieten und bessere Bedingungen auf dem Wohnungsmarkt einsetzen.
